31. Mai 2019 GOLOK

Mehrere pensionierte Mütter aus Labrang sind ins Kinderdorf gekommen, um unseren Kindern etwas Gutes zu tun und haben für alle freiwillig Momos zubereitet. Die Freude war sehr gross und die Kinder haben es sehr genossen.

Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr unser Projekt in der Region angenommen und geschätzt wird.

 

 

 

27. Mai 2019 Markt in GOLOK

Geschäftiges Treiben im Kinderdorf Golok

Am 27. Mai war es soweit. Unsere Kinder konnten mit Hilfe des örtlichen Roten Kreuzes auf einem großen „Markt“ in der Stadt Golok all die Dinge ausstellen und verkaufen, die sie in unserer Handwerksschule und ausserhalb des Kinderdorfes hergestellt hatten. In der Gegend von Golok hat es wohl so etwas noch nie gegeben, wie unser Dorfleiter Thupten Nyima mitteilte.

Die Kinder waren sehr engagiert und „platzten vor Stolz“, zumal am Ende des Tages ein Verkaufserlös von über 100.000 Yuan (= rd. 12.000,- €) zustande kam, der dem Kinderdorf zugute kommt.

 

 

 

 

01.Mai 2019 DAWU

Ein tib.-chinesischer Geschäftsmann hat für unser Badehaus in Dawu einen Warmwasserspeicher mit Solarpaneele gespendet, da unser bisheriges System immer wieder Störungen hatte und warmes Wasser oft nicht zur Verfügung stand. Lieferung und Aufbau erfolgten ebenfalls durch Beauftragte des Sponsors. Unsere Dorfbewohner sind über diese grosszügige Unterstützung sehr dankbar.

 

 

 

April 2019 DAWU

Tibetische Kleidung für die Kinder

Tserong Dorfe, ehemaliger Schüler von Tadra, hat die Kleider gespendet.

Tserong Dorjee

 

 

 

NACHRUF / L. Palden Tawo

 

 

Weltweite Trauer um Lobsang Palden Tawo

Tief beeindruckt und überwältigt haben Familie Tawo und unser Tadra-Team die in vielen Ländern stattgefundenen Trauerfeiern für Lobsang Palden Tawo aufgenommen, der nach schwerer Erkrankung am 4.2.2019 im Kreise seiner Familie verstorben ist.

Besonders berührend waren die Zeremonien in den beiden Tadra-Kinderdörfern in Dawu und Golok in Osttibet, die mit großer Liebe und Dankbarkeit von unseren Mitarbeitern, Lehrern und allen Waisenkindern gestaltet worden sind. Die hohe Wertschätzung seiner Person und seines Wirkens wird weit über seinen Tod hinaus erhalten bleiben.

Seine Tochter Youlha sagte u.a. in ihrer Trauerrede: „Mein Vater war ein ganz besonderer Mensch, einen besseren Vater kann ich mir nicht vorstellen. Er hat uns Kindern genau die Dinge beigebracht, die wichtig sind im Leben und hat es uns auch vorgelebt.“

Natürlich hatte er es als Flüchtlingskind in einem fremden Land nicht immer leicht. Nachdem er 1951 in Tibet geboren wurde und nach der Flucht in Indien in ein Flüchtlingslager kam, hatte er das große Glück, ausgewählt zu werden und mit 11 anderen Kindern auf Geheiß Seiner Heiligkeit, des Dalai Lama, 1963 nach Deutschland zu kommen und dort seine Kindheit in einem Pestalozzi-Kinderdorf zu verbringen. Die Hilfe, die er dort bekam, hat ihn sein ganzes Leben lang geprägt und seine späteren karitativen Projekte inspiriert.

Dennoch gab es viele Hürden, so wurde er beispielsweise wegen seines Wunsches, Medizin zu studieren, zum Psychiater geschickt. Man dachte wohl damals, ein Flüchtlingskind, welches mit 12 Jahren nach Deutschland kommt, ist größenwahnsinnig, wenn es Medizin studieren möchte.

In Heidelberg hat er Medizin studiert, in dieser Zeit (1977) kam seine erste Tochter Youlha auf die Welt, Sohn Riga und die zweite Tochter Serlha folgten. Seine Ehefrau Choenyi arbeitete damals als Krankenschwester und ernährte damit eine 5-köpfige Familie.

Im weiteren Verlauf zog die Familie ins Sauerland und Lobsang Palden arbeitete bis zu seiner Rente als Oberarzt in der Gastroenterologie im Klinikum Lüdenscheid. Er liebte seinen Beruf, immer wieder hat er seinen Kindern gesagt, dass er sich keinen besseren Beruf vorstellen kann. Die Töchter Youlha und Serlha haben es ihm offensichtlich geglaubt und den gleichen Weg eingeschlagen.

Aber Lobsang Palden liebte nicht nur seinen Beruf, sondern auch seine Heimat. Sein Heimweh und den Schmerz über den Verlust seiner Eltern und seiner Heimat hat er immer wieder zum Thema in seinen Liedern gemacht, und dies war auch die Grundlage für seine politische Arbeit.

Er war der Überzeugung, daß jeder Tibeter aufgrund seines Schicksals ein politisches Bewußtsein entwickeln solle und sich für seine Heimat engagieren müsse. Die Einheit der Tibeter war ihm ein großes Anliegen. Er selbst hat sich seit seiner frühesten Jugend immer wieder in verschiedenen Organisationen und Funktionen für seine Heimat engagiert und Erfahrungen gesammelt.

Er hat viele Organisationen unterstützt, war Initiator und Gründungsmitglied der Tibet-Initiative, Gründungsmitglied des Vereins der Tibeter in Deutschland etc.; er war regelmäßig in Interviews über Tibet zu hören und hat sogar für das politische Amt des Premierministers kandidiert, sich aber leider aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme zurückziehen müssen.

Sein größtes Projekt war allerdings das Tadra-Projekt, welches er mitgegründet und über 20 Jahre, initial als Vorsitzender und im Verlauf als Berater mitgeleitet hat. Ihm war es sehr wichtig, die Armut und Perspektivlosigkeit der Waisenkinder in Tibet, die vom chinesischen Staat völlig im Stich gelassen wurden, zu bekämpfen. Er selbst hatte ja vom Pestalozzi-Kinderdorf profitiert. Sein besonderes Anliegen war die Erhaltung der tibetischen Kultur und Sprache, denn ihm war bewusst, ohne Kultur und Sprache kann keine tibetische Identität existieren. Angefangen 1997 in einer Holzhütte und einer Handvoll Kindern, ist das Tadra-Projekt inzwischen auf 2 Kinderdörfer mit derzeit über 600 Kindern, 90 Lehrern und Hausmüttern etc. angewachsen und hat über 1.000 Kindern ein Zuhause, eine Ausbildung und Zukunftsperspektive gegeben. Das Tadra-Projekt ist somit sein größtes Vermächtnis und Verpflichtung für unser Tadra-Team, in seinem Sinne weiterzuarbeiten.Dieses hat er uns immer wieder bis zum Schluß ans Herz gelegt.

Eine weitere große Leidenschaft Lobsang Palden´s war die Musik, zu der seine Tochter Youlha in ihrer Trauerrede anmerkte: „Es verging kein einziger Tag, an dem man meinen Vater, wenn nicht singend, dann zumindest summend, herumlaufen hörte. Eine 6-stündige Autofahrt in die Schweiz war mit einer mindestens 5-stündigen Gesangseinlage versehen und konnte durchaus anstrengend für die Ohren seiner Mitfahrer werden.

Mein Vater hat über 5 Alben veröffentlicht, Preise für seine Lieder gewonnen und eine ganze Generation inspiriert. Seine ersten Lieder waren in Tibet aufgrund ihrer politischen Texte verboten und wurden unter gefährlichsten Bedingung kopiert und verbreitet. Manche dieser Lieder gelten in der tibetischen Gemeinde schon als Evergreens/Klassiker. Diese Lieder werden uns ein Leben lang begleiten und auch die Erinnerungen, die mit dem Entstehen der Alben verbunden sind. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Lobsang Palden´s größte Liebe war seine Ehefrau Choenyi, sie wuchsen im Kinderdorf zusammen auf und waren schon als Teenager ein Paar, d.h. dass sie ca. 50 Jahr zusammen waren. Wir können nur ansatzweise ermessen, wie groß ihr Schmerz über den Verlust sein muss.

Bevor Lobsang Palden verstorben ist, hat er seinen Kindern eindringlich aufgetragen, sich um ihre Mutter zu kümmern, dies war seine einzige Sorge. Angst vor dem Sterben hatte er nicht.

Aber auch Angst vor dem Leben hatte er nicht. Er hat gerne gelebt, stets etwas Neues gesucht, sich immer neuen Dingen zugewendet und versucht neue Dinge zu lernen. Auch wenn seine Lieder melancholisch und traurig sind, so hatte er doch viel Freude im Leben, wie seine Familie zu berichten weiß.

Hierzu seine Tochter Youlha: „Ich kann mich an kein Wochenende als Kind erinnern, an dem nicht mindesten 10 Landsleute zu Besuch kamen. Dann wurde gegessen, getrunken, gespielt, gesungen und viel gelacht. Mein Vater war auch ein sehr lustiger Mensch, er brachte viele Menschen zum Lachen und war immer ein guter Entertainer!

Ich werde nie die Abende vergessen, in denen wir als Kinder im Bett lagen und dem „tibetischen Gelächter“ lauschten, welches einfach unverkennbar ist. Es waren schöne und tröstende Momente als Kind einzuschlafen, während die Eltern lachten.

Mein Vater hat in seinem Leben viele Dinge erreicht, er hat in jungen Jahren viel politische Arbeit geleistet, im Verlauf das Tadra-Projekt gegründet und es über 20 Jahre als Vorsitzender und Berater mitgeführt. Er hat Interviews über Medizin, Geschichte und Philosophie gegeben.

Wenn er nicht Musik gemacht hat, war ihm seine Zeit sehr kostbar, er konnte nicht einfach nur rumsitzen, immer hatte er einen neuen Plan, ein neues Ziel.

Seit der Rente hat er mit anderen tibetischen Ärzten in einer WeChat-Gruppe mehrfach in der Woche Patienten in Tibet medizinisch beraten. Telemedizin in den entlegendsten Orten Tibets, sozusagen.“

Wir alle wissen, wie vielen Menschen Lobsang Palden geholfen hat, wie viele Begegnungen mit ihm das Leben anderer zum Guten gewendet haben. Er wird nicht nur seiner Familie, sondern uns allen immer fehlen und wir werden versuchen, seinem Vorbild zu folgen.

Das Tadra-Team

Rikon/CH
Kathmandu/Nepal
New York/USA
New York
Dawu/Tibet
Toronto/Canada
Golok/Tibet
Golok
Hennef/D
Hennef
Hennef

 

 

 

16.05.2019 Sporthalle GOLOK

Die Grundsteinlegung für das neue Sporthallen-Projekt fand offiziell am 16. Mai 2019 statt. Verantwortliche des Bildungsbüros des Verwaltungsbezirks Machen und unser Schuldirektor, Thupten Nyima, waren anwesend.

Aufgrund der extrem kalten Witterungsbedingungen in der Provinz Golok plante Thupten Nyima bereits seit mehreren Jahren eine Sporthalle. Wegen finanzieller Schwierigkeiten war dies bisher jedoch nicht umsetzbar.

2018 konnte die Tadra Waisenschule Golok mithilfe des persönlichen Kontakts des Schuldirektors beim chinesischen Bildungsbüro in Peking eine grössere Spende für eine Sporthalle mit Indoor-Basketballplatz erhalten, so dass wir nur noch einen kleinen Teil zuschiessen müssen.

Unser Tadra-Team ist stolz auf die Leistung unseres Schuldirektors und seiner Freunde, die alle hart an diesem Projekt gearbeitet haben. Die Sporthalle mit dem Indoor-Basketballplatz ist etwas, worauf alle sehr gespannt sind.

 

 

13.05.2019 Bibliothek in GOLOK

Die Grundsteinlegung für das Bibliothek-Projekt fand am 13. Mai 2019 nach langer harter Arbeit des Schuldirektors, Thupten Nyima, und den Mitgliedern der mongolischen Xingtai-Gruppe statt.

Die Zeremonie wurde um 9:30 Uhr in Anwesenheit von Herrn Gao Guodang, Präsident der Xingtai-Gruppe in der Inneren Mongolei, Herrn Lin Shai, Generaldirektor der Zweigstelle der Dalian Garden Ancient Construction Company, Herrn Tashi, Leiter der Grundbildungsabteilung, Dorji Gyaltsen, Leiter des Bildungsbüros des Landkreises Machen, Tsering Tashi, Sekretär des Bildungsbüros des Landkreises Machen, Thupten Nyima, Direktor der Tadra Waisenkinder-Schule, Jamyang Khenrab, Vizedirektor der Tadra Waisenkinder-Schule und Frau Dorjee Dolma, Schulleiterin der Tadra Waisenkinder-Schule, erröffnet.

Herr Dorji Gyaltsen, Leiter des Bildungsbüros des Landkreises Machen, gab offiziell bekannt, dass das Projekt nun offiziell eröffnet sei. Nach einer musikalischen Einlage kam der Schuldirektor, Thupten Nyima, auf die Bühne, um sich bei allen Gästen zu bedanken. Er sagte, dass dank der Hilfe der mongolischen Xingtai-Gruppe das Projekt realisiert werden kann und er und die anderen Verantwortlichen alles daransetzen werden, die Erwartungen zu erfüllen. Die fertiggestellte Bibliothek wird allen Lehrern und Schülern offenstehen und zur Verbesserung der schulischen Leistungen der Schüler beitragen. Thupten Nyima hofft, dass in Zukunft noch mehr fürsorgliche Menschen den Kindern ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken.

Danach sprach Herr Gao, Präsident der Xingtai-Gruppe. Er freue sich sehr über die Lehrleistungen der Schule in den letzten Jahren und sei gerührt, als er gesehen habe, dass die Schüler auf dem Campus sehr höflich und respektvoll waren. Herr Gao sagte, dass er sich auch weiterhin für das Gemeinwohl einsetzen werde.

Als nächstes erfolgte die gemeinsame Grundsteinlegung für den Bau der Bibliothek.

Um unseren Dank auszudrücken, hatte der Schuldirektor, Thupten Nyima, Kalligraphie-Werke vorbereitet, die Herrn Gao Guodang, Herrn Lin Shuai und Teilnehmern, die mit der Xingtai-Gruppe zusammengearbeitet haben, überreicht wurden.

Die Lehrer und Schüler hatten Lieder und Tanzvorführungen vorbereitet und verliehen der Zeremonie damit einen festlichen Rahmen. Danach schrieben alle Teilnehmer ihre Namen auf ein Banner, um diesen historischen Moment festzuhalten. Zum Abschluss der Zeremonie wurde ein Gruppenfoto gemacht und der Hoffnung auf eine gute Zukunft des Tadra-Projektes Ausdruck verliehen.

 

Der erste Spatenstich ist getan!
Thupten Nyima kümmert sich persönlich um den Materialeinkauf, um Kosten zu sparen.

 

 

30.04.2019 Schrift-Wettbewerb in Dawu

Einmal im Jahr findet in Tibet ein Schul-Wettbewerb für tibetische Schrift statt. Dies dient der Bewahrung der eigenen Kultur. In diesem Jahr fand der Wettbewerb aller Grundschulen aus Dawu in unserem Kinderdorf statt, der von unseren Dorfleitern Jampa und Kunga großartig vorbereitet wurde.

Die Kinder erhielten eine Einführung und übten sich in den verschiedenen tibetischen Schriftarten. Tibetische Experten bewerteten abschließend alle ausgestellten Arbeiten und zeichneten die besten Schüler mit Urkunden aus. Unsere Tadra-Kinder belegten erfreulicherweise die vorderen Plätze und waren entsprechend stolz.

Die Veranstaltung wurde umrahmt durch eine Ausstellung von gemalten Bildern unserer Waisenkinder und verschiedene Tanzvorführungen.

 

 

25.04.2019 Gedicht-Wettbewerb GOLOK

Am 25. April 2019 fand in der Tadra-Waisenkinder-Schule die “ 6. Machen County English Skit Competition” (= Gedichte-Wettbewerb in englischer Sprache der Region Machen) zu vier Arten des Lernens und Gebrauchs statt. Unsere Grundschüler erhielten den ersten Preis unter allen Machen-Schulen und unsere Mittelklässler den zweiten Preis. Wir danken allen Lehrern, die für diese Aktivität hart gearbeitet haben. Wir danken unseren Schulleitern von ganzem Herzen für ihre bedingungslose Unterstützung. Dieses Ergebnis wäre ohne ihre Unterstützung und ihr Vertrauen nicht möglich gewesen. Herzlichen Glückwunsch an alle Schüler, die an dieser Aktivität teilgenommen haben. Wir wünschen ihnen alles Gute für das nächste Jahr.

 

 

Wir trauern um Palden Tawo

Unfassbar für uns alle, die wir in Deutschland, der Schweiz und anderswo mit und für das Tadra-Projekt aktiv sind, müssen wir bekannt geben, dass Lobsang Palden Tawo am 4. Februar 2019 verstorben ist.

 

Lieber Palden,

als Initiator des Tadra-Projektes bist du die zentrale Person in unserem kleinen Verein gewesen. Unser Mitgefühl gilt in allererster Linie deiner Familie, aus deren Mitte du mit gerade einmal 67 Jahren herausgerissen wurdest.

Aber auch für über 700 Kinder und Jugendliche in den beiden Tadra-Kinderdörfern in Osttibet, für 400 Absolventen der Kinderdörfer, die seit der Gründung vor 24 Jahren nicht nur eine Schulausbildung sondern auch ihre Lebensgrundlage und ihre Heimat durch die beiden Dörfer gefunden haben, für die Dorfleiter, die Hauseltern, die Lehrer bist du die „Vater-Figur“ des Tadra-Projektes. Mit einer unglaublichen Energie und Kreativität hast du, unterstützt und begleitet von deiner Frau Chönyi, die Entstehung und Finanzierung der Tadra-Kinderdörfer vorangetrieben. In einem Pestalozzi-Kinderdorf hier in Deutschland bist du mit Chönyi und weiteren tibetischen Kindern aufgenommen worden, und mit den Tadra- Kinderdörfern habt ihr diese Idee zurück gebracht in eure Heimat. Fraglos sind Erschütterung und Traurigkeit in Tibet ebenso groß wie hier.

Wie vielen bedürftigen und traumatisierten Kindern in Tibet hast du mit der Gemeinschaft in den Kinderdörfern Halt gegeben, die Kraft Erfahrenes zu verarbeiten und ein Umfeld, in dem durch liebevolle Fürsorge und eine gute Schulausbildung Hoffnung auf eine Zukunft heranreifen konnten?

Aber nicht nur in deinem Beruf als Arzt und mit den Tadra-Kinderdörfern hast du deine Idee von Mitgefühl und Nächstenliebe verwirklicht. Durch vielfältige Aktivitäten hast du die Gemeinschaft der Exiltibeter gestärkt, und durch deine künstlerische Ader als Komponist und Sänger bist du mit deinen Liedern in Tibet und bei allen Tibetern bekannt geworden.

Wir sind dankbar, dass wir gemeinsam mit dir über viele Jahre das Wachsen der Tadra- Kinderdörfer begleiten und unterstützen konnten. Du hinterlässt uns ein Vermächtnis, das uns Aufgabe und Ansporn sein wird, deine Idee fortleben zu lassen – mit der Unterstützung der vielen hundert Menschen, die durch ihre Spenden der Tadra-Idee Leben eingehaucht haben.

Danke, Palden!

Für den Vorstand:
Dr. Klaus Vedder (2. Vorsitzender), Helga Fuhrmann (Schatzmeisterin)
 


November 2018

Herr Jinpa ist ein tibetischer Geschäftsmann, der aus ärmlichen familiären Verhältnissen stammt. Er hat daher nie die Möglichkeit bekommen, in seiner Jugend eine Schule zu besuchen. Er weiss, was arm sein bedeutet. Daher spürt er eine besondere Sympathie und Solidarität für die Waisenkinder. Zwar ist er kein reicher Geschäftsmann, aber er kauft jedes Jahr im Winter warme Winterschuhe für alle Tadra-Kinder in Dawu, und das seit 2010.

Wir möchten ihm dafür sehr herzlich danken!

 

 

 

04.10.2018

Amunsel educational gold medal in 2018 is awarded to Golog Tadra Orphan School. In honor of Mr. Lobsang Palden and Mr. Thupten Nyima for their unconditional devoted services provided toward orphans for a decade and more. This auspicious medal was awarded by Bereau of Education Department and Culture department of Aba County after period of researches.

 

 

 

 

 

 

Juni 2018 Golok

Wie jedes Jahr kam auch 2018 eine Beamtenfamilie aus Golok in unser Kinderdorf, um für einen Tag nicht nur die ganze Dorffamilie zu bewirten, sondern auch eigenhändig zu bekochen, um auf diesem Wege unserer Crew für ihren jahrelangen Einsatz zu danken. Sie verstehen unseren Einsatz in Golok als einen grossen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gegend.

Eine wunderschöne Geste, die uns sehr berührt hat.

 

 

 

Juni 2018 Dawu

Unsere Ex-Tadrakinder, unter ihnen sehr viele Lehrer/rinnen, Beamte, Ärzte etc., denen es inzwischen wirtschaftlich sehr gut geht, haben wie jedes Jahr auch in diesem Sommer untereinander Geld gesammelt, um für die Kinder, die momentan in unserem Kinderdorf leben, Bekleidung zu kaufen. Eine schöne Geste der Dankbarkeit, worauf wir sehr stolz sind und was uns noch mehr motiviert.

 

 

 

GOLOK Mai 2018

Mai 2018 GOLOK

 

Machen county officially organized the 6th Golden Medal of Education and Morality Competition here at Golok Tadra Orphan School. In total, seventeen schools and three thousands students took parts in the competition which put emphasis on Tibetan language and mathematics this time. Regarding the Tibetan language competition, the Golok Tadra Orphan school’s seventh class got the first prize and elementary class got outstanding prize. Again, the school won another outstanding price among other schools. In terms of mathematics competition, eighth class of the Golok Tadra Orphan School won the second position and the elementary class gained the outstanding honor as well. The head of the education department praised and appreciated the Golok Tadra Orphan School publicly saying that other schools must learn from the talents, wisdom and ability of Golok Tadra Orphan School’s students. In the conclusion, he added “ This Orphan school’s education system is really a good example to all of us.

 

 

 

 

April 2018

Tag der tibetischen Kalligraphie, wo unsere Schulen aus Golok und Dawu daran teilnahmen.

Aktuelle Bilder aus GOLOK am Tag der Kalligraphie

 

 

Aktuelle Bilder aus DAWU am Tag der Kalligraphie

 

 

 

 

Lhakar Dolma hat ihre Ausbildung als Stewardess in Shanghai abgeschlossen. Sie ist somit erst die 12. Stewardessen überhaupt in ganz Tibet.

 

 

 

Februar 2018

 

 

Januar 2018

Geburtstag`s Parties für Tadra / USA

Tsedön-la richtet Geburtstagsfeier für Kinder in ihrer Umgebung (Albuquerque) aus, in dem sie mehrere kleine Schlafzelte mit Deko aufbaut. Anstatt einer Belohnung für ihre Arbeit bittet sie um eine Spende zu Gunsten des Tadra-Projektes.

Wir danken Tsedön-la für diese einfallsreiche Idee!

 

 

 


 

 

27.12.2017

Neue Anschrift und Telefonnummer von Tadra-Büro:

Tadra-Projekt e.V.

Im Rübengarten 5

53773 Hennef-Allner

Tel.: 02442 90 57 72 3

 

Unser Konto bei der Sparkasse Lüdenscheid bleibt bis auf weiteres bestehen!

 

 

Dawu

8 weitere Tadraschüler /rinen haben, zum Teil im zweiten Anlauf, das Examen für einen Beamtenlaufbahn erfolgreich absolviert. Ihre Zukunft ist somit gesichert, denn die Verdientmöglichkeiten sind sehr gut und die soziale Zuwendung des Staates lukrativ.

Wir gratulieren.

 

Rinchen Dolma
Dorjee Wangmo
Tsering Dorjee
Sanggye Gyatso
Dechen
Yangchen Wangmo
Tsering Choetso

Mai 2017

Dachsanierungen in DAWU

Die Dachsanierungen wurden im Frühjahr in Angriff genommen. Viele der Dächer waren bereits seit einigen Jahren nicht mehr dicht. Es ging darum, die morschen Holzbalken auszuwechseln, die Dachränder und die Drainagen neu aufzubauen und neues Material aufzuschütten. Die Arbeiten sollten in Kürze abgeschlossen sein.

 

 

 

 

Schränke in den Kinderzimmern in DAWU

In allen 7 Häusern wurde in jedem Zimmer ein neuer grossflächiger Schrank erstellt. Auch in den Zimmern der Hausmütter und Angestellten wurde eine Schrankwand hinzugefügt. Kinder und Hausmütter sind sehr froh darüber. Die Schränke isolieren auch die Fensterpartie, was den Durchzug in den Zimmern reduziert.

 

 

 

Dorfbrunnen in DAWU

Der Dorfbrunnen bietet zahlreiche neue Waschgelegenheiten für die Kinder. Er steht zwischen dem WC-Haus und der Schule.

 

 

 

 

27.05.2017

In unserem letzten Jahresbericht hatten wir über Lhakar Dolma (GOLOK) geschrieben, die eine Ausbildung als Stewardess in Shanghai absolviert. Thupten Nyima hat sie nun zufällig auf dem Flughafen in Xining getroffen in voller Montur. Einige Bilder von dieser überraschenden Begegnung wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. 

 

 

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27.05.2017 Waschmaschinen für Golok

Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden in Golok/Amdo hat sich über die Jahre sehr positiv entwickelt. Die Beamten/Beamtinnen sind uns nicht nur wohlgesonnen, sondern helfen uns auch in praktischer Weise bei der Lösung von Problemen im Kinderdorf. So haben z.B. Beamtinnen zum Muttertag unseren Hausmüttern "freigegeben" und deren Arbeit für diesen Tag selbst übernommen. Diese Aktion soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Zur grossen Freude aller haben die Behörden jedem unserer Häuser eine Waschmaschine gesponsert, die feierlich übergeben wurden. Für unsere Hausmütter eine grosse Arbeitserleichterung!

 

 

 

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Neuer Vorstand

Liebe Tadra-Freunde,

Ende letzten Jahres haben wir im Rahmen der Jahressitzung einen neuen Vorstand gewählt.

Mit unserem Gründungsmitglied Dr. Klaus Vedder habe ich den Vorstands-vorsitz übernommen. Chöni Tawo, unsere langjährige 1. Vorsitzende, wird dem Vorstand weiterhin angehören. Helga Fuhrmann bleibt unsere Schatzmeisterin.

 

Es ist mir eine große Ehre und Freude, die Arbeit des Vereins fortzuführen und in die Fußstapfen meiner Eltern zu treten. 

 

Unser Hauptaugenmerk wird in erster Linie darauf liegen, die zunehmen-den  finanziellen Herausforderungen, die durch die Kostenexplosion in China und durch den Zuwachs an neuen Kindern entstanden sind,  durch zusätz-liche Aktivitäten aufzufangen.

 

In diesem Sinne ist jetzt eine Zweigstelle des Tadra-Projektes in USA und in Canada entstanden (siehe Jahresbericht 2016). 

 

Wir begrüssen daher unsere neuen Freunde aus den Staaten und aus Canada, die alle genauso wie wir zu 100 % ehrenamtlich arbeiten werden. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Unser langjähriger Freund Beat Renz und seine Mitstreiter aus der Schweiz werden uns durch ihre langjährige Erfahrung mit Rat und Tat weiterhin zur Seite stehen.  

 

Yeshe Gonpo Kharsar, der seit unserer Vereinsgründung dem Vorstand als 2. Vorsitzender angehörte, ist aus Alters- und Gesundheitsgründen aus dem Vorstand ausgeschieden. Er war maßgeblich an den Erkundungsreisen zur Grundstücksfindung für unser Kinderdorf in Kham und dem Projekt-Aufbau beteiligt. Wir danken ihm an dieser Stelle für seine langjährige Mitarbeit.

 

Wir hoffen sehr, unsere Kinder weiterhin so erfolgreich unterstützen zu können und sind für jede Hilfe dankbar.

Bei Anregungen oder Fragen kontaktieren Sie mich bitte jederzeit.

Tashi Delek

Youlha Tawo

 

 

 

Fr. Dr. med. Youlha Tawo hat im November 2016 den 1. Vorsitz des Tadra-Projektes übernommen. Sie ist die Tochter der bisherigen Vorsitzenden und Mitbegründern Chöni Tawo und Dr. Lobsang Palden Tawo und wird nun in der 2. Generation die Projektarbeit fortsetzen. Beruflich ist die 2-fache Mutter als Ärztin in einer Praxis im Rheinland tätig.  youlha@web.de

 

Dr. med. Klaus Vedder, 2. Vorsitzender verheiratet, 1 Kind, von Beruf Kinderorthopäde, seit der Anfangsphase Mitglied des Tadra-Projektes. Die Leidenschaft für das Reisen und die Fotografie führte ihn über Nepal nach Tibet und über zahlreiche Reisen quer durch Tibet schließlich zum Engagement für unsere Kinderdörfer. Bisheriger Schwerpunkt der Vereinstätigkeit Fundraising und Kassenprüfung.  kvedder@t-online.de

 

 

 

12.03.2017

Tibetische Kalligraphie-Wttbewerb in Xining März 2017

Chongya Tsering, als er ins Kindorf kam
Chongya Tsering, 10. Klasse/März 2017
Kalsang Gyatso, als er ins Kindorf kam
Kalsang Gyatso, 10. Klasse/März 2017
Tsering Kalsang, als er ins Kindorf kam
Tsering Kalsang, 10. Klasse/März 2017
Tupten, als er ins Kindorf kam
Tupten, 10. Klasse/März 2017

02.01.2017 - 07.01.2017

Tibetische Kalligraphie-Unterricht in Xining für die Neuntklässler

 

 

November 2017

 

 

 

 

14.September 2016 - My visit to Tadra School / Tenzin Dikyi

Tadra School is the first school for the orphans I have visited in my life. The only person I know who grew up as an orphan is my own father who separated from his native homeland at the age of six and grew up with barely enough food to eat and clothes to wear in India in the early days of Tibetan refugee encampment. From his stories I know that the difficulty a child without a proper home or a care of loving parents can have a long-lasting psychological and emotional effects. Therefore, from a young age my father’s hardships seared an affinity and also a responsibility in me to work for and on behalf of less privileged children. It was only natural that I felt a strong interest and empathy toward Tadra after hearing about the hundreds of children this school has saved and nurtured.
I rounded up two good friends to join me for a site visit to Tadra. The trip began in Beijing from where we embarked on a 14-hour train journey followed by about 6-7 hours drive to Golok. We reached Tadra the next day after dark and didn’t see much except the bright stars and felt the chilly, strong wind of Golok hitting on our faces. We woke up the next morning to the delight of a bright sunrise and three to four children outside our room to greet us and escort us to the canteen for breakfast. The children were dressed in traditional Tibetan garbs and they wore the brightest and the biggest smiles on their faces with bright, rosy cheeks. We then met the school Principal, a young lad in his mid-thirties who graciously acquainted us with the history of the school and the background of the children. While we were having breakfast, the first thing I noticed about the school was all the teachers and children ate the same exact food. There was no distinction or difference between what the children ate and what the staffs ate and I appreciated this sense of equality particularly in a country that strongly espouses hierarchal order. We then proceeded to the tour of the school. After breakfast, the children read standing on the playground along with the teachers, and this is meant to encourage a reading habit while enjoying the fresh air outside. Experts say that it only takes about 20 minutes of daily reading to cultivate a reading habit and children who read regularly will have more advantage in the long run over children who do not read. I was so happy to see the school has incorporated the reading activity into their schedule to cultivate this vital habit. I also really liked that at the end of each class period they played music as oppose to ringing the alarm or tolling the bell. I reckon the weaving of music into their daily activity makes them happy and more alert. The children then come out to the playground to do the circle dance during the 15-minute break between classes. I marveled at how neatly the school incorporated exercise, music, plus fun into their curriculum. No wonder why these children, who may have seen and experienced more hardship than us children who grew up in a regular household with more privilege and spoiling, seem happier than us. Their happiness also translates into classroom. They are a group of children who couldn’t be more eager and hold more enthusiasm for learning and knowledge.

What I found most amazing and inspiring that brought tears, sent shrivers down my spine, and made my heart smile was the children’s sense of solidarity among them and how pure they spoke in our native Tibetan language. They spoke very proper and eloquent Tibetan that I felt ashamed to call myself a Tibetan. I am a Tibetan born outside of Tibet and I struggle to speak in my native language. Research has shown we all have a deeply personal and important relationship with our own native tongues and how traumatic it can be when that relationship is ruptured. There were times in America when I almost lost my native tongue and I felt disconnected from my roots and lost and disgruntled. After investing some time and relearning did I finally feel reconnected and felt a sense of belongingness to this particular culture and society. While I deeply value diversity and the importance of being open to every culture, language, and religion, there is no replacement for ethnicity. Seeing the children speak in pure and beautiful Tibetan inspired me to continue learning with the hope of revitalizing my childhood language so I don’t lose the ability to reach far back into my own private history since language is memory’s receptacle. I also would never want to lose the language, which is the thread that tethers together my past, present, and future and to these children, the treasure trove of Tibet.

From my entire observation at Tadra, what I appreciated the most is how they treat all children equally and exactly the same. One of my personal passion is working on advancing the lives of disabled population. Discrimination against disabled people and stigma against them are significantly higher in Asian countries. Their issues are more serious and more difficult in developing and poorer regions around the world. Since disability rights is something close to my heart, I am so grateful that Tadra school was inclusive of disabled orphaned children, among whom there are many children that are suffering from low-vision, some even can be categorized as legally blind.
From my experience working on disability rights, I know that leadership is about making a person a better whole or transforming into a whole person. Whenever possible we have to create sustainable change to benefit not just oneself but more importantly people around us. From this trip to Tadra, I felt these children have helped me become a better person and contributed to my growth more than me helping them. From them I learned the importance of human warmth and how there could never be enough kindness in this world. From them, I see that warmth is the most important factor or quality in a human, much more than competence and I hope that these children will go on to have bright futures and be the future leaders that our world desperately needs.

In sum, I am grateful for the opportunity to visit the school and I hope to have more opportunities to help the school. I also suspect that many of the generous donors of the school will likely come across this reflection piece and I would be remiss if I didn’t thank you for your generosity, kindness, and love you all extended to the Tadra children. After visiting these kids and spending time with them, I can assure you that your donation has been well spent and we all would appreciate your continuous support. For these children without parents at Tadra they told me Tadra is their world and they owe everything to Tadra School. For these children the best way to break out of their poverty and difficulty is education. You all have helped them break out of poverty and open the world of all possibilities before them - for that, my respect and gratitude to all of you has no limits.

 

09.05.2016

Lhakar Dolma absolviert zur Zeit eine Ausbildung als Stewardess in der chinesischer Stadt Shanghai. Sie wird neben ihrem Fachwissen auch in der chinesischen Kalligrafie ausgebildet.

 

 

 

08.05.2016

Wir haben letztes Jahr versucht, auf unserem Schulgelände Bäume zu pflanzen. Das Ergebnis ist bislang sehr bescheiden ausgefallen, da die extreme Höhe und Kälte den Bäumen stark zusetzt. Dieses Jahr ist ein erneuter Versuch unternommen worden, diesmal allerdings in Zusammenarbeit mit dem Forstamt von Golok. Das Amt hat die Setzlinge unentgeltlich zur Verfügung gestellt und übernimmt auch die fachmännische Pflege für weitere 3 Jahre. Wir danken dem Forstamt für dieses Jointventure.

 

 

 

Mai 2016

Besuch aus USA Tenzin Dickyi, aus Indien Tshering Bhutia und aus Russland Kenia Terekhova. Sie haben gemeinsam das Kinderdorf in Golok besucht und die gesamte Infrastruktur inspiziert sowie die Kinder interviewt. Sie waren von dem Allgemeinzustand des Kinderdorfs sehr beeindruckt und werden dies entsprechend schriftlich in Kürze zum Ausdruck bringen.

 

 

 

 

April 2016

Das Waisenkind Woeser Lhamo kam 2010 ins Golok Kinderdorf, stark gehbehindert durch eine vernachlässigte Hüftgelenks-Vereiterung links. Sie konnte das kranke Bein überhaupt nicht benutzen. Die erste Operation erfolgte 2010 und in diesem Jahr (2016) die Folgeoperation mit Verlängerung des verkürzten, kranken Beines im Rotkreuz-Spital in Xining durch den sehr erfahrenen schweizerischen Chirurgen Dr. Juxe. Die OP verlief ohne Probleme und das OP-Ergebnis jetzt nach ca. 1 Woche postoperativ ist sehr gut. Da die Klinik nur die Sachkosten in Rechnung stellte, hielten sich die Kosten im Rahmen. Wir hatten zudem Glück, dass Familie Jung aus der Schweiz diese Kosten übernahm. Wir danken Herrn Dr. med. Juxe, Frau Piri und Herrn Manfred Jung für diese grossartige Unterstützung!




 

 

 

27.04.2016

Endlich wird die Zufahrtstrasse zum Kinderdorf Dawu gebaut.

 

 

 

DAWU aktuell Ende April mit viel Schnee und eisiger Kälte.


 

 

Unsere Bibliothek in Dawu wird regelmässig von den Kindern besucht.



 

 

 

Die 7 Hausmütter in DAWU / KHAM

 

 

 

 

09.04.2016

Golok aktuell im Monat April mit viel Schnee und eisiger Kälte. Die Kinder freuen sich trotzdem!

 

 


 

 

07.04.2016

Auf Grund der eisigen Kälte draussen frühstücken die Kinder und Lehrer gemeinsam in der Kantine.

 

 



 

 

 

15.03.2016

Wie bereits 2015 haben auch in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler der Lippetal-Gesamtschule zahlreiche Aktivitäten zum Thema Tibet gestartet und über das TADRA-Projekt informiert.

Der Erlös kommt wiederum unserem Projekt zugute. Wir sagen

"Danke" an alle Beteiligten!


 

 

Besuch des berühmten tibetischen Sängers in unserem Kinderdorf / GOLOK



 

 

Januar 2016 DAWU

 

 

Benefizkonzert für das Tadra-Projekt

Am Samstag, den 05.12.2015 um 19 Uhr findet ein Benefizkonzert für das Tadra-Projekt im Großen Saal der Christuskirche (Eingang Braganzastraße 11, U1 Gern, 80637 München) statt.

Mit berühmten Musicalsongs wird das Leben eines Menschen von Geburt an über die ersten Schritte, Einschulung, Liebe, Hochzeit bis hin ins hohe Alter auf humorvolle und zugleich hintergründige Weise gezeichnet.

Es singen Isabella Neulist (Musicalakademie München), Felix Möller (Musikhochschule München) sowie der Kinderchor des Pestalozzigymnasiums unter der Leitung von Andrea Görgner.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.


 

 

 

November 2015

Vier unserer Mädchen aus unserer Handwerksschule (Golok) befinden sich zur Zeit zu einem Intensiv-Kurs in einer Schneiderei-Firma in Shanghai für 4 Monate

 

 

 

AUGUST 2015

Beste Abschlussklasse, beste Schülerin

Das Kinderdorf Golok feierte dieses Jahr sein 10jähriges Jubiläum. Damit erreichten die ersten Tadra-Kin- der die 9. Klasse. Was die 27 Schüler/innen an den Abschlussprüfungen erreichten, ist schlicht grossartig. Sie erzielten das beste Resultat der gesamten Präfektur Golok, immerhin ein Gebiet so gross wie die Schweiz.

 


23 Schüler/innen mit Thupten Nyima bei ihrer Ankunft in Shenyang
Unsere 4 Schülerinen, die seit September in Shanghai studieren
Pasang Dolma, die beste Schülerin in der gesamten Golok-Präfektur, wurde vom Bildungschef von Golok geehrt
Pasang Dolma, die beste Schülerin in der gesamten Golok-Präfektur, wurde vom Bildungschef von Golok geehrt

 

Zudem erzielte Passang Dolma das beste Einzelresultat. Wir sind stolz auf unsere Jugendlichen, die alle die Bedingungen für höhere Schulen erfüllten und nun weit verteilt im Land ein Studium antreten dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

29.Mai 2015

Spendenaktion der Lippetalschule (Klasse 7f)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben versucht, uns für Tibet einzusetzen. 224,75 € Spenden in unserem Dorf gesammelt. Wir waren vor Supermärkten, sind von Haus zu Haus gegangen, standen vor einem Eiscafé und haben mit zwei selbstgebastelten Sammelboxen am Schulkiosk in den Pausen Geld gesammelt. Dann haben wir beim Elternsprechtag Waffeln gebacken und diese verkauft. Das Geld, dass wir gesammelt haben, hat unser Lehrer für Gesellschaftslehre, Herr Dr. Vedder, an das Tadraprojekt überwiesen. Wir haben eigene Infozettel erstellt und die Menschen haben überwiegend positiv auf die Spendenaktion reagiert. In drei Siebener Klassen der Schule (7a, 7c und wir, die 7f) haben wir verschiedene Aktionen gestar-tet und diesen Brief gemeinsam an Sie. Wir haben uns alle freiwillig dafür entschieden, dass wir Tibet unterstützen. Ab jetzt werden wir jedes Jahr eine Info-Aktion starten und Ihr Projekt mit Spenden unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

 

03.05.2015

Gemeinsames abendliches Tanzen ist in beiden Kinderdörfern inzwischen Tradition, die das Zusammenhörigkeitsgefühl stärkt.

 

 

01.05.2015

Gemeinsames Arbeiten zur Vorbereitung des Festes zum 10-jährigen Bestehen des Kinderdorfes in Golok.

 

 

15.04.2015_GOLOK

Die Kinder üben in der traditionellen Kunst des Debattierens und der Logik.

ཇི་སྐད་དུ། རིགས་པས་བརྡར་ཤ་མ་བཅད་གཞུང་དོན་ལ།།ཚིག་སྤྱིའི་གོ་བ་ལམ་ཙམ་ཡོད་ན་ཡང་།།བརྒལ་ཞིང་བརྟག་ཚེ་བྱེ་མའི་འཆིང་བུ་ལྟར།།འགྱུར་ཕྱིར་རིགས་པའི་གསང་ཚིག་ཞིབ་ཏུ་སློབས།།གསུངས་པ་བཞིན་གྲྭ་གྲོང་སུ་ཡིན་ཡང་རིགས་ལམ་ལ་མ་སྦྱངས་ན་གཞུང་ལུགས་ཟབ་མོ་ལ་གོ་བ་མི་ལོན་པ་དང་རྣམ་དཔྱོད་ཤེས་རབ་ཡར་རྒྱས་སུ་འགྲོ་དཀའ་བས། སྦྱང་བྱ་ཚང་མ་རྩོད་པའི་ལམ་ནས་བརྡར་ཤ་གཅོད་རྒྱུ་དེ་ཤིན་ཏུ་ནས་ཀྱང་གལ་ཆེ་བའི་གནས་སོ།།༼མགོ་ལོག་རྟ་བྲག་དྭ་ཕྲུག་སློབ་གྲྭའི་དམའ་འབྲིང་སློབ་མ་ཚོའི་དེ་རིང་གི་རྩོད་པའི་རྣམ་པ།༽

 

 

29.03.2015

Drei unserer Tadra-Mädchen aus Golok im Alter von 14 - 16 haben in der regionalen Radiosendung in Xining ein ca. zweistündiges Interview über ihr Leben und ihren Werdegang gegeben. Durch ihr selbstbewusstes Auftreten, ihre innere Reife und vor allen durch ihre Eloquence haben sie in der Bevölkerung einen tiefen Eindruck hinterlassen. Wir sind stolz auf sie!

 

 

15.12.2014

Dank der Spende von Verein Jacaranda aus der Schweiz konnte die Bücherausstattung in beiden Bibliotheken ausgeweitet werden.

Einen herzlichen Dankeschön an die Sponsoren!!!

Bibliothek Dawu 1. Kinderdorf

 

 

Bibliothek Golok - 2. Kinderdorf

 

 

 

Ein Duschhaus für die Kinder in Dawu

Frau Pema Drongshar aus der Schweiz spendete den Kindern in Dawu dieses Jahr ein grosses Duschhaus. Das Gebäude besteht aus 2 getrennten Bereichen, einem für die Mädchen und einem für die Jungen. Jeder Bereich verfügt über einen Umziehraum, sowie über einen Duschraum mit rund 15 Duschen. Das neue Duschhaus steht direkt neben dem Was- serturm und das Wasser wird in einem grossen Boiler erhitzt. Zweifelsohne wird dieses grossartige Geschenk die Hygiene im Kinderdorf Dawu massiv verbessern. Die Kinder freuen sich riesig auf das neue Duschhaus und wir sagen herzlichen Dank!

Die Kinder freuen sich riesig auf das neue Duschhaus und wir sagen herzlichen Dank!