Waisenhäuser

Unser Ziel war es, ein Kinderdorf nach dem Vorbild der Pestalozzi-Kinderdörfer aufzubauen, da drei unserer Mitglieder in einem Pestalozzi-Kinderdorf in Deutschland aufgewachsen sind. Dies vermittelt den Kindern die bestmögliche familiäre Atmosphäre, in der sie ohne große emotionale Defizite aufwachsen können. Jeweils 15 Kinder leben in ihrem ganz speziellen Familienhaus mit ihren Pflegemüttern zusammen.


Alltag im KInderdorf in Dawu

Eines unserer sieben Familienhäuser
Der Hausflur
Die Kinder schlafen meist zu dritt in einem Zimmer
Patrick-House 2009
Unna-House
Manger-House
Sadro-House
Andrea-House
Gaffel-House
Cad-Fem-House

 

Die Hauseinheiten wurden im lokalen tibetischen Baustil konstruiert, um eine optische Harmonisierung mit der Umgebung zu gewährleisten. Zudem hat sich diese Bauweise gerade in dieser Erdbebengegend über Jahrzehnte bewährt. Als Baumaterial wird deshalb hauptsächlich Holz, Ziegelsteine und Beton benutzt. Die Baumstämme wurden vorab bearbeitet und zu einem Gerüst zusammen gezimmert, wobei durch die geschickte Verkeilung der Stämme und Bretter kein einziger Nagel benötigt wird. Die Trennwände und die Hausvorderseite nach Süd-Osten wurden mit Holz ausgekleidet. Die restlichen Außenwände wurden mit Ziegelsteinen gemauert. Direkt vor dem Haus an der Vorderseite ist ein großer betonierter Hof, der von einer Mauer umgeben ist.

Beim gemeinsamen Mittagessen
Ama Tsering mit Drubdel und Kungyi
Am liebsten schlafen die Kinder zu zweit in einem Bett

 

Jedes Haus hat im 2.Stockwerk fünf Schlafräume für die Kinder, einen Schlafraum für die Pflegemutter und ein weiteres Schlafzimmer für zusätzliche Mitarbeiter, zwei Duschräume, zwei Toiletten und einen Waschraum. Im Parterre befinden sich ein großes Wohnzimmer, ein Abstellraum, ein Schlafzimmer für das Lehrpersonal und ein Gästezimmer.

Inzwischen sind sieben solcher Häuser vorhanden, die jeweils den Namen des Sponsors tragen. In jedem Haus ist ein großes Bild und eine kurze Biografie des jeweiligen Gönners aufgehängt, damit die Kinder wissen, wem sie das Haus zu verdanken haben.

Unsere Hausmütter